Konzentration im Studium: Lerne fünf Tipps kennen, die dir beim Lernen helfen können.

Konzentration im Studium

Voller Energie zu Top-Leistungen

Fällt es dir häufig schwer, dich für längere Zeit am Stück zu konzentrieren? Und hast du manchmal das Gefühl, du könntest dein Potenzial noch besser ausschöpfen? Dann finde heraus, was dein Gehirn braucht, damit es bestmöglich funktioniert. Lerne außerdem, wie du die Uni voller Energie meisterst – mit unseren fünf Tipps.

Wenn du Top-Leistungen in Prüfungen abliefern willst, musst du konzentriert und diszipliniert lernen. Das funktioniert aber nur, wenn sowohl dein Gehirn als auch dein gesamter Körper genügend Energie haben. Bist du müde oder unaufmerksam, merkst du dir neue Informationen schlechter. Dann kann es passieren, dass du einen Satz dreimal lesen musst. Und am Ende hast du trotzdem keine Ahnung hast, was da steht.

Die Frage ist: Wie lässt sich das Gehirn mit ausreichend Energie versorgen? Reicht es, wenn du einfach viel schläfst – und so deine Speicher auffüllst? Die Antwort: Schlaf ist ein guter Anfang. Doch du kannst noch mehr tun, um dein Gehirn bei seiner Arbeit zu unterstützen. Mit unseren fünf Tipps holst du selbst in Prüfungsphasen das Beste aus dir heraus.

Tipp 1: Schaffe mit Sport einen Ausgleich

Kino, Shopping, Partys: Viele Freizeitaktivitäten sind ein guter Ausgleich zum Uni-Alltag. Willst du aber abschalten und gleichzeitig deine Energiereserven auffüllen, versuch's mit Sport.

So kann Sport dein Leistungsvermögen positiv beeinflussen:

  • Sport stärkt dein Herz-Kreislauf-System, deinen Stoffwechsel und das Immunsystem. Er sorgt also dafür, dass du körperlich fit bleibst. Das ist wichtig, denn Erkältungen, Kopfschmerzen und Co. senken deine Konzentration und stehlen dir wertvolle Lernzeit.
  • Laut Studien steigert bereits eine halbe Stunde Sport am Tag die Durchblutung deines Dadurch bilden sich neue Nervenzellen, die wiederum die Leistungsfähigkeit deines Gehirns verbessern.
  • Mithilfe von Entspannungssportarten wie Tai-Chi oder Yoga baust du Stress ab. Du kommst zur Ruhe, fühlst dich ausgeglichen und kannst dich im Alltag besser konzentrieren – für lange Zeit am Stück.
  • Wenn du Sport machst, schüttet dein Körper die sogenannten Glückshormone Dopamin, Endorphin und Serotonin aus. Deine Grundstimmung verbessert sich und du widmest dich motiviert deinen Büchern.

Lust auf einen süßen Snack nach dem Sport? Ein Müsli-Riegel in der Sorte Joghurt oder Erdbeere stillt den kleinen Hunger. Die Dextrose geht in dein Blut und versorgt dich im Handumdrehen mit wichtigen Kohlenhydraten. Die Kohlenhydrate braucht dein Gehirn, damit es gut arbeiten kann.

Wenn du Top-Leistungen im Studium erbringen willst, ist es wichtig, dass du dir einen Ausgleich zum Lernen suchst – zum Beispiel Sport.

Sport kann dir beim Entspannen und Kraft tanken helfen – damit du langfristig im Studium Top-Leistungen ablieferst.

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Tipp zwei: Ernähre dich gesund

Schnell, günstig, lecker: Fast Food hat ein paar Vorteile. Iss es trotzdem so selten wie möglich. Denn laut Studien kann ungesundes Essen deine Gedächtnisleistung mindern. Außerdem enthält es kaum Vitamine und Nährstoffe – aber umso mehr Kalorien, Zucker und Salz. Setze also so oft es geht auf frische Lebensmittel und eine ausgewogene Ernährung.

Du hast keine Zeit für stundenlange Koch-Sessions? Verständlich. Zum Glück gibt es online jede Menge schnelle und gleichzeitig gesunde Rezepte. Oder wie wäre es einfach mit einem Joghurt, Haferflocken und einer Banane zum Frühstück? Mittags gibt's dann einen bunten Salat mit Hähnchen und abends Vollkornbrot mit Käse und Wurst.

Diese Lebensmittel sind in Lernphasen wichtig für dich:

  • Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst versorgen dich täglich mit essenziellen Sie stärken dein Immunsystem – damit du in der Prüfungszeit gesund bleibst und dich aufs Studium konzentrieren kannst.
  • Vollkornprodukte wie Vollkornnudeln und -brot sättigen dich anhaltend, weil sie viele Ballaststoffe enthalten. Sie liefern dir über einen längeren Zeitraum hinweg genügend Energie zum Lernen.
  • Milchprodukte enthalten Proteine. Die sind sowohl für deine Muskeln als auch für dein Gehirn Der Grund: Milch, Quark, Käse und Joghurt enthalten viel Calcium, das eine wichtige Rolle beim Weiterleiten von Reizen im Nervensystem spielt.
  • Fisch, Fleisch und Milchprodukte enthalten Vitamin B12, das die Bildung roter Blutkörperchen anregt. Rote Blutkörperchen sind Zellen, die Sauerstoff im Körper transportieren. Wird dein Körper ausreichend mit Sauerstoff versorgt, fühlst du dich wach und leistungsfähig.
  • Nüsse enthalten unter anderem Omega-3-Fettsäuren. Die brauchst du, damit sich deine Gehirnzellen miteinander vernetzen und Signale besser weitergegeben werden.
  • Wasser und ungesüßter Tee sind wichtig, denn sie machen dein Blut dünnflüssiger. Dadurch fließt es besser und bringt Nährstoffe und Sauerstoff zuverlässiger ins Gehirn.

Ergänze deine ausgewogene Ernährung mit einem Würfel von Dextro Energy *. Das sind einzeln verpackte Dextrose-Täfelchen, die du einfach auf der Zunge zergehen lässt. Die Dextrose geht sofort in dein Blut und füllt deine Kohlenhydratspeicher direkt auf. Gönn sie dir zwischen den Mahlzeiten.

Du bist viel unterwegs? Die beiden Dextrose-Produkte Schulstoff und Minis passen dank der handlichen Größe in jede Tasche. So hast du sie immer parat – in der Bibliothek oder im Café. Es gibt sie in fruchtig-leckeren Sorten wie Pfirsich, Kirsche und Waldfrucht.

Tipp drei: Brich aus deiner Routine aus

Dem Alltag entfliehen, Neues erleben und mit frischer Energie durchstarten – das klingt nach dem perfekten Plan, oder? Für viele Studierende sind große Urlaube finanziell allerdings kaum drin. Zum Glück gibt es auch andere Möglichkeiten, aus deiner Routine auszubrechen. Ein paar kleine Dinge zu ändern, kann deine Denkleistung positiv beeinflussen.

So sorgst du für Abwechslung:

  • Schlag neue Wege ein: Geh einen anderen Weg zur Uni oder fahr mit dem Fahrrad statt dem Hauptsache, du siehst mal etwas anderes.
  • Räum deine Schubladen um: Leg die Gabeln in das Besteckfach, in dem sonst die Löffel liegen – und die Löffel ins Gabelfach. Wetten, dass du am nächsten Morgen automatisch nach einer Gabel greifst, wenn du dein Müsli essen willst?
  • Starte rückwärts in den Tag: Normalerweise gehst du erst duschen und frühstückst dann? Probier's mal andersherum!
  • Such dir einen neuen Platz: Ob beim Mittagessen in der Mensa oder beim Lernen zu Hause: Setz dich woanders hin. Der Blickwechsel kann dir
  • Ändere deine Schlafposition: Leg den Kopf dahin, wo sonst die Füße sind, rutsch auf die andere Seite oder schiebe dein Bett an die andere Wand. Wenn du aufwachst, bist du vielleicht durcheinander – aber hast dafür schon früh ein Mini-Gehirnjogging erledigt.

Warum mehr Abwechslung im Studium und in Lernphasen aus wissenschaftlicher Sicht wichtig ist? Weil du mit jeder noch so kleinen neuen oder ungewohnten Handlung deine grauen Zellen auf Trab hältst. Machst du Dinge anders als sonst, bilden sich im Gehirn neue Verbindungen zwischen den Nervenzellen. Das nennt man Neuroplastizität. Und die hilft dir dabei, dir Informationen besser zu merken.

Tipp vier: Gönn dir viel Schlaf

Hausarbeiten, Vorträge, Prüfungen: Das Studium ist echt stressig. Ist das Arbeitspensum hoch, kürzen viele ihre Schlafzeiten. Dadurch wird der Tag länger und man schafft mehr. So zumindest die Theorie. In der Praxis ist das Gegenteil der Fall. Schläfst du zu wenig, lassen deine Lernleistung und deine Konzentration nach. Und du fühlst dich müde, antriebslos und noch gestresster als du ohnehin schon warst. Das bestätigen auch Studien.

Der Grund: Dein Körper braucht Schlaf, um sich zu regenerieren. Dein Gehirn verarbeitet nachts alles, was du am Tag erlebst und lernst. In den Tiefschlafphasen schiebt es die wichtigen Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis.

Die Herausforderung: Je kürzer du schläfst, desto weniger Tiefschlafphasen durchläufst du pro Nacht. Das erhöht das Risiko, dass viele Infos nie in deinem Langzeitgedächtnis ankommen. Dadurch vergisst du bis zur Prüfung alles, was du dir mühsam eingetrichtert hast.

Achte also immer darauf, dass du genug schläfst. Manchen reichen sechs Stunden, andere brauchen zehn. Am besten testest du für ein oder zwei Wochen aus, nach wie vielen Stunden du dich am fittesten fühlst.

Wichtig ist neben der Schlafdauer auch die Schlafqualität. Brauchst du mehr als eine halbe Stunde zum Einschlafen? Wälzt du dich viel hin und her und wachst nachts oft auf? Dann versuch's mit diesen Tipps.

So verbesserst du deine Schlafqualität:

  • Vermeide blaues Licht: Mach Smartphone, Laptop und TV mindestens eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen aus. Das Licht der Geräte hält dich sonst wach, weil es die Bildung des Schlafhormons Melatonin blockiert.
  • Geh immer zur gleichen Zeit schlafen: Durch einen festen Schlafrhythmus lernt dein Gehirn, wann es sich ausruhen und wann es Leistung bringen muss.
  • Sorge für ein angenehmes Schlafklima: In einem dunklen, etwa 16 bis 19 Grad kalten Schlafzimmer entspannt dein Körper am besten.
  • Verzichte auf Koffein: Trink deinen letzten Kaffee spätestens fünf Stunden vor dem Schlafengehen. Noch besser wäre es, wenn du deine letzte Tasse gegen 13 Uhr genießt. So „verstoffwechselst“ du das Koffein rechtzeitig.
  • Schaff dir eine Routine: Schreib Tagebuch, hör einen Podcast oder meditiere – hauptsache, du machst jeden Abend das Gleiche. Dadurch realisiert dein Kopf, dass es Zeit zum Schlafen ist.

Tipp fünf: Starte früh mit dem Lernen

Keine Lust auf Prüfungsstress? Fang rechtzeitig  mit dem Lernen an. Natürlich ist das einfacher gesagt, als getan. Besonders, wenn dein Terminkalender dank Uni, Nebenjob, Sport und Freund:innen extrem voll ist. Die Lösung: Verschaffe dir so früh wie möglich einen Überblick über alles, was du lernen musst. Und dann stell einen Lernplan. So schaffst du es sicher.

Mach dir außerdem bewusst: Je früher du anfängst, desto mehr Pausen sind für dich drin. Du hast Zeit für Kaffee-Dates und Partys am Wochenende. Und du musst keine „All-Nighter“ machen, um du drei Tage vor der Prüfung noch schnell die Inhalte des Semesters zu lernen. Stattdessen gehst du mit einem guten Gefühl ins Bett und kannst unbeschwert schlafen.

Übrigens: Für deine Lernleistung ist es positiv, wenn du rechtzeitig mit dem Pauken beginnst. Startest du mindestens vier Wochen vor der Prüfung, kannst du die Lerninhalte noch sehr oft wiederholen. Dadurch prägen sie sich langfristig ein.

Konzentration im Studium: Hol das Beste aus dir heraus

Damit du während des Studiums Top-Leistungen erzielen kannst, muss dein Gehirn genügend Energie haben. Mit unseren fünf Tipps bringst du deine grauen Zellen auf Hochtouren. Probier sie einfach aus – und starte an der Uni so richtig durch!

 

Quellen

Killgore W. D. (2010). Effects of sleep deprivation on cognition. Progress in brain research, 185, 105–129.

Tomoto, T., Liu, J., Tseng, B. Y., Pasha, E. P., Cardim, D., Tarumi, T., Hynan, L. S., Munro Cullum, C., & Zhang, R. (2021). One-Year Aerobic Exercise Reduced Carotid Arterial Stiffness and Increased Cerebral Blood Flow in Amnestic Mild Cognitive Impairment. Journal of Alzheimer's disease : JAD, 80(2), 841–853.

Ginieis, R., Franz, E. A., Oey, I., & Peng, M. (2018). The "sweet" effect: Comparative assessments of dietary sugars on cognitive performance. Physiology & behavior, 184, 242–247.

 

* Enthält Kohlenhydrate

 

Eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig.