Freunde finden

- Lesedauer ca. 8 min

Fit werden und gleichzeitig Kontakte knüpfen

Kopfhörer auf, losjoggen, die Welt um sich herum vergessen – das ist nichts für dich. Du bist keine Person, die beim Sport ihre Ruhe haben möchte. Deine Welt sind Trainingsgruppen. Du liebst gemeinsames Laufen mit Freund*innen, Outdoor-Yoga im Park oder würdest dich gerne regelmäßig mit Bekannten zum Radfahren verabreden. Wenn du dich gerne (noch stärker) mit anderen vernetzen würdest, helfen wir dir weiter. Hier erfährst du, wie du beim Sport neue Freunde findest, deine Beziehung vertiefst oder bestehende Freundschaften pflegst.

Sport verbindet und kann gemeinsam mit anderen mehr Spaß machen als alleine. Aber Spaß und das gemeinsame Feiern von Erfolgen sind nicht die einzigen Gründe, um Sport mit Freund*innen, in der Beziehung oder generell mit anderen Menschen zu machen. Denn zu zweit unterstützt und motiviert ihr euch gegenseitig. So erreicht ihr Trainingsziele schneller. Geht dir beim Joggen die Puste aus, spornt dich dein*e Trainingspartner*in mit aufmunternden Worten an. 

Zusätzlich habt ihr ein Auge aufeinander. So stellt ihr schnell fest, wenn sich Fehler in die Sportroutine des anderen einschleichen. Ein Beispiel: Dir fällt auf, dass dein*e Trainingspartner*in beim Laufen viel zu große Schritte macht. In diesem Fall kannst du ihn*sie beim Training zu zweit direkt korrigieren – für einen optimalen Laufstil. Wenn ihr gegenseitig eure Technik im Auge behaltet, profitiert ihr also beide davon. Du würdest gerne mit anderen trainieren, weißt aber nicht, wie du Gleichgesinnte findest? Dann lies jetzt unsere Tipps!

Trainingspartner finden: Beim Sport Kontakte mit Gleichgesinnten knüpfen

Der Wunsch, sich mit anderen zu vernetzen, ist besonders unter den momentanen Umständen verständlich. Schließlich verbringen wir viel Zeit alleine zu Hause. Weil genug Platz ist, kannst du im Freien leicht Abstand beim Sport halten – so knüpfst du neue Kontakte, während du gleichzeitig auf deine eigene Gesundheit und die deiner Mitmenschen achtest. Wir verraten dir, wie du gleichgesinnte Trainingspartner*innen findest, mit denen du dich gut ergänzt.

Neue Bekanntschaften durch Sport: Mit diesen drei Tipps gelingt es dir

Tipp eins: Sei ehrlich

Mach dir Gedanken über dein Fitnesslevel – und zwar bevor du nach Trainingspartner*innen suchst oder dich für eine bestimmte Sportart entscheidest. Sei dabei ehrlich und beantworte folgende Fragen:

  • Wie oft machst du Sport – nie, ein paar Mal pro Monat oder fast jeden Tag?
  • Wie intensiv ist dein Training – walkst du, joggst du fünf Kilometer in einem moderaten Tempo oder bist du topfit und nimmst regelmäßig an Lauf-Wettkämpfen teil?
  • Was ist deine Motivation – abnehmen, deine Kondition verbessern oder möchtest du dich vielleicht sogar auf ein Sportevent wie einen Marathon vorbereiten?

Mithilfe der Fragen findest du heraus, wie gut deine Kondition momentan ist und schätzt dein Trainingslevel realistisch ein. Sein eigenes Level zu kennen, ist beim Sport mit anderen besonders wichtig. Der Grund: Es bringt nichts, wenn du dir oder anderen etwas vormachst. Dein*e Trainingspartner*in wird schnell merken, wenn eure Fitnesslevel nicht zueinander passen – und auch du wirst das deutlich spüren.

Ein Beispiel: Obwohl du dachtest, du wärst gut vorbereitet und du beim Training sogar die passenden Kohlenhydratspender mit Vitaminen und Magnesium dabei hattest, plagt dich danach tagelang heftiger Muskelkater. Das liegt daran, weil du unbedingt mit den anderen mithalten wolltest und nicht genug auf deine eigenen Grenzen geachtet hast. Die Alternative: Deine Trainingspartner*innen schalten wegen dir einen Gang zurück und erreichen ihre eigenen Ziele nicht. Das ist für keinen von euch befriedigend und sorgt für Frust. Deshalb ist es wichtig, dass du dein Fitnesslevel ehrlich und realistisch einschätzt.

Tipp zwei: Finde einen Sport, den du wirklich liebst

Geh tief in dich und frage dich, was dir am Sport am meisten gefällt. Mit diesen drei Fragen lernst du deine wahre Motivation kennen:

  • Wer bist du – liebst du es, wenn du dich mit anderen messen kannst oder findest du Wettbewerb eher anstrengend?
  • Warum machst du Sport – möchtest du fitter oder schlanker werden oder eher Muskeln aufbauen?
  • Was ist dein Lebensstil – musst du dringend deine innere Mitte finden oder willst du dich richtig auspowern?

Wenn du mit einem Sport loslegst, der dir eigentlich keinen Spaß macht, musst du dich früher oder später dazu zwingen. Dann verlierst du schnell die Motivation – ganz gleich, ob du alleine oder mit anderen trainierst. Mach dir also vorher darüber Gedanken, wer du bist und was du brauchst. Wenn du dich selbst gut kennst, findest du eine Sportart, die zu dir passt und die du auch in der Gruppe treiben kannst – so bleibst du langfristig bei der Sache.

Tipp drei: Bleib bei der Sache

Deine Trainingspartner*innen zählen auf dich – genauso wie du dich auch auf sie verlässt. Sport mit anderen lebt von gemeinsamen Erfolgserlebnissen, positiven Erinnerungen und der Dynamik. Erinnerst du dich beispielsweise noch an das eine Mal, als du auf halber Strecke keine Power mehr hattest und dich dein*e Trainingspartner*in mit einem Liquid Gel gerettet hat? Erinnerungen wie diese schweißen deine*n Trainingspartner*in und dich zusammen.

Stretching für den Sport

@4PMproduction/shutterstock.com

Damit deine Trainingspartner*innen und du zusammenwachst, ist es wichtig, dass du dranbleibst. Das gemeinsame Training sollte deshalb in deinem Kalender nicht optional sein – mach es zu einem Pflichttermin. Ebenso wichtig: Sag rechtzeitig ab, wenn du aus triftigen Gründen keine Zeit hast, damit niemand unnötig auf dich wartet. Wenn du gut eingebunden bist und ihr Erfolgsmomente gemeinsam erlebt und feiert, steigt die Motivation. So können aus Bekanntschaften langjährige Freundschaften entstehen.

Freundschaften vertiefen: Beim Sport euren Zusammenhalt stärken

Spielt Sport in deinem Freundeskreis eine große Rolle oder habt ihr bis jetzt nur den guten Vorsatz gefasst, gemeinsam Sport zu treiben? Dann liest du hier drei Tipps, mit denen ihr euer Vorhaben in die Tat umsetzt – und langfristig bei der Sache bleibt.

Sport mit Freunden machen: Beachte diese drei Tipps

Tipp eins: Einen wöchentlichen, festen Termin finden

Das erste gemeinsame Training mit dem*der besten Freund*in hat Spaß gemacht. Beim zweiten Mal stellst du fest: Es ist schon spät, weil du lange gearbeitet hast, draußen ist es kalt – eigentlich hast du keine Lust mehr, jetzt noch joggen zu gehen. Spielst du jetzt mit dem Gedanken, euren gemeinsamen Termin abzusagen? Das ist keine Option!

Euer gemeinsames Training ist ein Pflichttermin – trage ihn dir im Kalender ein. Absagen ist nur in Ausnahmefällen erlaubt. Der Grund: Nachdem du dich sportlich betätigt hast, erreicht dein Körper während der Regenerationsphase ein höheres Leistungsniveau. Zu diesem Zeitpunkt ist er besser auf eine erneute Belastung vorbereitet – und zeitweise sogar leistungsfähiger. Trainierst du weiter, zeigt du deinem Körper damit: „Mach weiter so – und bleib dran!“. Hörst du aber nach dem ersten Training wieder mit dem regelmäßigen Sport auf, sendest du deinem Körper ein gegensätzliches Signal – und deine Leistungsfähigkeit sinkt wieder auf das Ausgangsniveau zurück. Das ist das Prinzip der sogenannten Superkompensation.

Damit dein Körper erkennt, dass du deine Leistung steigern möchtest, sollten Anfänger*innen mit mindestens zwei Einheiten pro Woche in das Training einsteigen. Gönne dir dazwischen ein bis zwei Tage Pause, bevor du wieder Sport treibst. So schaffst du dir eine gesunde Sport-Routine und überforderst dich nicht. Nach und nach passt sich dein Körper an die erhöhte Belastung an. Das spürst du, weil dir das Training auf einmal viel leichter fällt – deine Leistungsfähigkeit steigt. Dann kommst du zum Beispiel beim Joggen nicht mehr so schnell aus der Puste. Diese kleinen Erfolge steigern deine Motivation ungemein.

Tipp zwei: Fordert euch heraus und habt Spaß

Gemeinsam Sport machen bedeutet nicht, dass ihr immer das Gleiche machen müsst. Euch stehen viele Möglichkeiten offen. Wie wäre es anstatt der üblichen Laufrunde durchs Wohnviertel mal mit etwas Abwechslung? Denn wenn ihr jeden Stein unterwegs schon in- und auswendig kennt, wird das Training schneller langweilig.

Unser Tipp: Probiert eine neue Route aus – zum Beispiel querfeldein. Wenn ihr in einer Stadt wohnt, fahrt in die freie Natur und erkundet den Wald. Gewohnte Pfade zu verlassen, ist nicht nur aufregend, sondern macht auch Spaß. Routinen zu durchbrechen und etwas Neues auszuprobieren, tut außerdem dem Gehirn gut.

Wenn ihr euch in die Natur wagt, sind – besonders für Anfänger*innen – zwei Dinge wichtig: Nehmt genügend isotonische Getränke und Riegel mit, die euren Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen. So gleicht ihr den Flüssigkeits- und den Mineralstoffverlust, der beim Schwitzen entsteht aus – und stellt sicher, dass ihr während des Trainings genug Energie habt. Für den Fall, dass ihr euch verirrt, solltet ihr auf jeden Fall auch ein Handy mitnehmen. In jedem Fall wird euch das gemeinsame Abenteuer in der Natur so richtig zusammenschweißen!

Tipp drei: Gönnt einander Erfolge

Dein*e Freund*in meistert mit dem Rennrad selbst besonders steile Streckenabschnitte ohne Mühe. Du gibst ebenfalls dein Bestes, aber der Abstand zwischen euch wird immer größer. Als du endlich das Ziel erreichst, bist du atemlos, schweißgebadet – und etwas neidisch. Warum scheint das Training manchen so leicht zu fallen und du kommst an deine Grenzen? Das ist doch unfair, denkst du dir.

Vergleiche liegen in der Natur des Menschen. Sie laufen ständig und unterbewusst ab, ohne dass du etwas dagegen tun kannst. Sie helfen dir, Dinge, die um dich herum geschehen, einzuordnen und einzuschätzen. Zusätzlich belegen Studien, dass wir eher mit Menschen befreundet sind, die uns ähnlich sind oder ähnliche Werte wie wir selbst haben. Sind deine Freund*innen erfolgreicher als du selbst, vergleichst du dich deshalb unweigerlich mit ihnen. Beim gemeinsamen Training können ständige Vergleiche oder sogar Neid echte Antriebskiller sein.

Unser Tipp: Mache dir bewusst, dass du dich mit anderen vergleichst – und ändere deine innere Einstellung. Gehe so vor:

  • Setz dir deine eigenen Ziele. Sie können sich von denen deiner Freund*innen unterscheiden.
  • Mach dir bewusst, dass jeder Mensch eigene Stärken und Schwächen hat. Ihr seid keine Konkurrenz, sondern ergänzt euch.
  • Sieh die Erfolge anderer nicht als Kritik, sondern lass dich von ihnen inspirieren und anspornen.

Apropos Ansporn: Eine gemeinsame Playlist mit motivierenden Liedern bringt euch vorm Training in die richtige Stimmung – und kann euch einen extra Kick geben. Erstellt sie gemeinsam – jede*r fügt seine liebsten Trainings-Hymnen hinzu. Alternativ sorgt eine vorgefertigte Playlist beim Sport für noch mehr Motivation. Lasst euch mitreißen!

Sport mit Freunden: Eure Power-Playlist

Beziehung stärken durch Sport: So gut tut gemeinsames Training

Mit Sport findest du neue Freund*innen oder stärkst bereits bestehende Beziehungen. Das gilt auch für deine Partnerschaft. Besonders, wenn sie schon lange besteht, kann regelmäßiges gemeinsames Training neuen Schwung in eure Beziehung bringen und euer Wir-Gefühl stärken. Mit unseren drei Tipps haben dein*e Partner*in und du langfristig Spaß am gemeinsamen Sport.

Sport in die Beziehung integrieren: Drei gute Tipps

Tipp eins: Findet heraus, wer ihr seid

Dein*e Partner*in ist ein echter Ausdauerprofi – beim gemeinsamen Laufen kommst du nicht hinterher. Dafür bist du super-gelenkig, während dein*e Partner*in schon bei einfachen Yoga-Positionen an die eigenen Grenzen stößt.

Ob im gemischten Doppel beim Tennis, beim Joggen oder beim Crossfit-Training: Sportarten, die ihr zusammen machen könnt, gibt es prinzipiell viele. Doch nicht alle passen zu euch. Der Grund: Ihr seid zwar in einer Beziehung – trotzdem seid ihr unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen Fitnessleveln, Trainingszielen und unterschiedlichen Vorlieben. Dein*e Partner*in ist sehr kompetitiv, du bist eher harmoniebedürftig? Dann könnte es schwierig werden, eine Sportart zu finden, die euch beide glücklich macht.

Deshalb gilt: Kommunikation ist wichtig. Findet gemeinsam heraus, welche Ziele ihr beim Sport verfolgt. Macht Kompromisse. So könnt ihr zum Beispiel Auspowern beim Kickboxen mit entspanntem Schwimmen inklusive Saunabesuch abwechseln. Welcher Sport zu euch passt, wisst ihr selbst am besten – sprecht über eure Vorstellungen.

Tipp zwei: Genießt die gemeinsame Zeit

Du strampelst dich auf dem Ergometer ab, dein*e Partner*in widmet sich voll und ganz dem Gewichtheben. Ihr seid total versunken. Euer Training läuft getrennt ab und erst danach seht ihr euch wieder. Eigentlich wolltet ihr zusammen ins Fitnessstudio gehen – aber irgendwie fühlt es sich nicht so an.

Das muss nicht so sein. Sport stärkt eure Beziehung nachhaltig – wenn ihr es richtig angeht. Seht das Training als gemeinsame „quality time“ an. Das bedeutet: Findet beim Ausdauersport einen gemeinsamen Laufrhythmus und unterhaltet euch locker beim Joggen. Im Fitnessstudio macht ihr eure Sport-Routine zusammen und tankt bei gemeinsamen Pausen neue Kraft. So holt ihr das Beste aus eurer gemeinsamen Zeit heraus.

Tipp drei: Bleibt flexibel

Planbarkeit und feste, regelmäßige Trainingstermine sind wichtig, damit du deine Fitnessziele erreichst. Andererseits kann zu viel Struktur dich auch einschränken. Zum Beispiel, wenn sich spontan eine Lücke in deinem Terminkalender auftut und du am liebsten sofort eine Runde auf dem Rennrad drehen würdest. Du fragst bei deinen Trainingspartner*innen nach, doch sie antworten nicht auf deine Nachricht oder sagen dir ab – so spontan sind sie nicht verfügbar.

Anders sieht das in einer Partnerschaft aus. Ihr verbringt viel Zeit gemeinsam und kennt eure Tagesabläufe. Wenn sich im Plan des anderen etwas ändert, wisst ihr das meistens relativ schnell – aber nur, wenn die Bedingungen stimmen. Unser Tipp: Sprecht regelmäßig miteinander und bleibt flexibel. Wenn eure Kommunikation stimmt, hat das auch einen positiven Effekt auf euer Training. Denn dann plant ihr es schnell und unkompliziert – und das auch mal spontan. Ganz so, wie es euch gerade am besten passt.

Freunde finden und Kontakte knüpfen beim Sport: So einfach geht’s

Mithilfe von Sport knüpfst du neue Kontakte, vertiefst bestehende Freundschaften und stärkst das Wir-Gefühl in deiner Partnerschaft. Mit unseren Tipps bringst du neben deiner Fitness auch deine Beziehungen auf ein neues Level. Probiere es aus!

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Quellenangaben

Wolf, C. (1997). Zur Ähnlichkeit sozialer Beziehungen: neue theoretische und empirische Ergebnisse. ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung, 41, 83 – 101. https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-200006

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